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Probleme mit der HUK, HUK24 oder HUK-COBURG – dann bist Du nicht allein – Teil 2

Unfall – Unfallregulierung – Kürzungswahn – Probleme mit der HUK, HUK24 oder HUK-COBURG  – Gutachterkosten

1. Du wurdest unverschuldet in einen Verkehrsunfall verwickelt?
Wenn man unverschuldet in einen Unfall verwickelt wurde, dann ist man so zu stellen wie ohne Unfall. Das bedeutet, dass der Unfallgegner und seine Haftpflichtversicherung dem Unfallgeschädigten alle unfallbedingten Kosten zu erstatten haben. Dazu zählen unter anderem folgende Kostenpositionen:

Reparaturkosten
Reparaturkosten netto – wenn man fiktiv abrechnen möchte
Wertminderung
Gutachterkosten
Anwaltskosten
Mietwagenkosten oder Nutzungsausfall
Reinigungskosten
Unfallpauschale
Abschleppkosten
Schmerzensgeld
Verdienstausfall

Diese Aufzählung ist nicht abschließend!

2. Der Unfallgegner ist bei der HUK, HUK24 oder HUK-Coburg versichert?
Dann sind Probleme wohl vorprogrammiert. Darüber hatten wir bereits ausführlich im August 2016 berichtet.

Der Artikel kann hier nachgelesen werden.

 

3. Die HUK-Coburg kürzt unberechtigt und unbeeindruckt die Gutachterkosten weiter.

Hier findest Du –lediglich auszugsweise7 Urteile gegen die HUK, HUK-COBURG oder HUK24. Diese Urteile hat die Kanzlei Schleyer für diverse Unfallgutachter erzielt.

Wie man den Urteilen entnehmen kann, kürzen die Haftpflichtvesicherungen HUK, HUK-COBURG und HUK24 systematisch. Sie sind wohl unbelehrbar.

(1) Urteil des Amtsgerichts Mitte vom 25.11.2015

In diesem Fall hatte die HUK24 einen Betrag von 93,30 unberechtigt gekürzt. Eine Mahnung half nicht. Auch ein anwaltliches Aufforderungsschreiben blieb ohne Erfolg. Daraufhin erhob der Unfallgutachter eine Klage. Selbst vor Gericht wurden die absurdesten Argumente vorgetragen. Alle (noch so abwegigen) Argumente der HUK24 halfen jedoch nicht. Der Gutachter gewann vor Gericht.

Das Amtsgerichts Mitte hat mit Urteil vom klargestellt, dass die Kürzung der Gutachterkosten durch die HUK24 zu UNRECHT erfolgt ist. Das Urteil kann man hier nachlesen.

(2) Urteil des Amtsgerichts Mitte vom 15.01.2016

In diesem Fall hatte die HUK24 einen Betrag von 239,59 € unberechtigt gekürzt. Eine Mahnung half nicht. Auch ein anwaltliches Aufforderungsschreiben blieb ohne Erfolg. Daraufhin erhob der Unfallgutachter eine Klage. Selbst vor Gericht wurden die absurdesten Argumente vorgetragen. Alle (noch so abwegigen) Argumente der HUK24 halfen jedoch nicht. Der Gutachter gewann vor Gericht.

Das Amtsgerichts Mitte hat mit Urteil vom klargestellt, dass die Kürzung der Gutachterkosten durch die HUK24 zu UNRECHT erfolgt ist. Das Urteil kann man hier nachlesen. 

(3) Urteil des Amtsgerichts Mitte vom 21.01.2016

In diesem Fall hatte die HUK-Coburg einen Betrag von 168,70 € unberechtigt gekürzt. Eine Mahnung half nicht. Auch ein anwaltliches Aufforderungsschreiben blieb ohne Erfolg. Daraufhin erhob der Unfallgutachter eine Klage. Selbst vor Gericht wurden die absurdesten Argumente vorgetragen. Alle (noch so abwegigen) Argumente der HUK-COBURG halfen jedoch nicht. Der Gutachter gewann vor Gericht.

Das Amtsgerichts Mitte hat mit Urteil vom klargestellt, dass die Kürzung der Gutachterkosten durch die HUK-COBURG zu UNRECHT erfolgt ist. Das Urteil kann hier nachgelesen werden.

(4) Urteil des Amtsgerichts Frankfurt/Oder vom 18.03.2015

In diesem Fall hatte die HUK-Coburg einen Betrag von 104,21 € unberechtigt gekürzt. Eine Mahnung half nicht. Auch ein anwaltliches Aufforderungsschreiben blieb ohne Erfolg. Daraufhin erhob der Unfallgutachter eine Klage. Selbst vor Gericht wurden die absurdesten Argumente vorgetragen. Alle (noch so abwegigen) Argumente der HUK-COBURG halfen jedoch nicht. Der Gutachter gewann vor Gericht.

Das Amtsgerichts Mitte hat mit Urteil vom klargestellt, dass die Kürzung der Gutachterkosten durch die HUK-COBURG zu UNRECHT erfolgt ist. Das Urteil kann hier nachgelesen werden.

(5) Urteil des Amtsgerichts Mitte vom 27.04.2016

In diesem Fall hatte die HUK-COBURG einen Betrag von 97,95 € unberechtigt gekürzt. Eine Mahnung half nicht. Auch ein anwaltliches Aufforderungsschreiben blieb ohne Erfolg. Daraufhin erhob der Unfallgutachter eine Klage. Selbst vor Gericht wurden die absurdesten Argumente vorgetragen. Alle (noch so abwegigen) Argumente der HUK-COBURG halfen jedoch nicht. Der Gutachter gewann vor Gericht.

Das Amtsgerichts Mitte hat mit Urteil vom klargestellt, dass die Kürzung der Gutachterkosten durch die HUK-COBURG zu UNRECHT erfolgt ist. Das Urteil kann man hier nachlesen.

(6) Urteil des Amtsgerichts Coburg vom 28.05.2016

In diesem Fall hatte die HUK24 einen Betrag von 409,13 unberechtigt gekürzt. Eine Mahnung half nicht. Auch ein anwaltliches Aufforderungsschreiben blieb ohne Erfolg. Daraufhin erhob der Unfallgutachter eine Klage. Selbst vor dem Amtsgericht Coburg wurden die absurdesten Argumente vorgetragen. Alle (noch so abwegigen) Argumente der HUK24 halfen jedoch nicht. Der Gutachter gewann vor Gericht.

Das Amtsgerichts Mitte hat mit Urteil vom klargestellt, dass die Kürzung der Gutachterkosten durch die HUK24  zu UNRECHT erfolgt ist. Das Urteil kann man hier nachlesen.

(7) Urteil des Amtsgerichts Mitte vom 18.07.2016

In diesem Fall hatte die HUK-COBURG einen Betrag von 177,61 € unberechtigt gekürzt. Eine Mahnung half nicht. Auch ein anwaltliches Aufforderungsschreiben blieb ohne Erfolg. Daraufhin erhob der Unfallgutachter eine Klage. Selbst vor Gericht wurden die absurdesten Argumente vorgetragen. Alle (noch so abwegigen) Argumente der HUK-COBURG halfen jedoch nicht. Der Gutachter gewann vor Gericht.

Das Amtsgerichts Mitte hat mit Urteil vom klargestellt, dass die Kürzung der Gutachterkosten durch die HUK-COBURG  zu UNRECHT erfolgt ist. Das Urteil kann man hier nachlesen.

4. Lassen Sie sich nicht über den Tisch ziehen!

Leider lassen viele Gutachter und/oder Unfallgeschädigte sich über den Tisch ziehen. Wenn man nun bedenkt, dass es allein in Berlin im Jahr 2015 insgesamt 137.713 registrierte Verkehrsunfälle gab, kann man sich ausrechnen, wie viele Kürzungen auf die Unfallgeschädigten und/oder die jeweiligen Gutachter zukommen. Wie man der obigen Liste entnehmen kann, sind die Gutachterkosten nur eine Schadensposition von vielen. Wir werden noch weitere Urteile für Sie veröffentlichen.

An dieser Stelle kann man nur an alle Autobesitzer, Fahrer, Eigentümer und Unfallgeschädigte appellieren:

Wenn Sie unverschuldet in einen Verkehrsunfall verwickelt wurden, sollten sie unbedingt einen Anwalt sowie einen Gutachter Ihrer Wahl beauftragen. Es gibt wahrscheinlich noch tausende solcher Urteile!

Dieser Text wurde durch die Kanzlei Schleyer erstellt.

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28 Kommentare

  • Stefan

    Die HUK hat bekanntermaßen meist die günstigsten Beiträge. Dies ist u.a. ein Ergebnis einer sparsamen Schadensregulierung: Aus meiner Erfahrung heraus bekommen Versicherte wie Geschädigte das was ihnen zusteht.

    Der „Rundum-Service“ über das Werkstattnetz der HUK ist aus meiner Sicht nichts Schlechtes: Die Werkstätten werden regelmäßig hinsichtlich der Qualität der Arbeiten überprüft, die Reparaturen erfolgen nach den Richtlinien der Hersteller und es werden Originalteile des jeweiligen Kfz-Herstellers verwendet. Außerdem ist die Garantie für die geleisteten Arbeiten in der Regel länger als bei einer anderen Werkstatt.

    Das Problem mit den Gutachten ist doch, dass es keine Vorgabe für einen Sachverständigen hinsichtlich der Höhe der Gutachterkosten gibt und dies wird oft nach oben ausgenutzt…und für diese oft sehr hohen Rechnungen zu stellen muss ein Kfz-Sachverständigen noch nicht einmal eine Qualifikation nachweisen. Sofern kein Totalschaden irgendwie möglich ist, ist ein Gutachten meist unnötig, wenn man der Werkstatt etwas zutraut. Die Wertminderung kann man auch von einem Gutachter der HUK bestimmen lassen!

    Vielleicht wechsele ich mit meinen Kfz-Versicherungen auch zu HUK, ich finde es u.a. wichtig günstige Beiträge zu haben.

  • Andreas

    Alter Schwede….

    Wenn das mal kein Kommentar von ein HUK Mitarbeiter war…
    Wirklich schlecht….

  • LEX

    Also die huk is das Letzte , arbeite im Autohaus und was da zusammen gestrichen wird is der Hammer. Erst sollen wir selber kovo machen obwohl klar war das der Schaden über 5000 Euro sein wird. DAnn wird dir Dekra beauftragt aber nicht für Gutachten sondern nur für Kontrolle unseres Kovo. Dann wird die Abschlussrechnung vom Gutachter den fur huk beauftragt hatte vor dem Zusenden an die huk
    Kontrolliert und abgenickt und die Huk streicht munter mal eben 600 Euro zusammen. Tztztz wenn die Leute wüten was da abgeht wären alle schon längst dort weg.

  • Thomas

    Ich selbst bin in der Branche tätig, und war unlängst dazu Geschädigter HUK Coburg. Anruf dort, der Schaden sei ja schon gemeldet, und ich sollte mich mal gedulden. nach einer Woche erneuter Anruf dort, ich solle doch mal noch weitere Bilder einreichen, die des Versicherten der HUK wären nicht aussagekräftig genug. sofort per email erledigt. dann sollte ich einen Kostenvoranschlag meiner Werkstatt einholen. Gemacht, kostete 80,– €. nach weiteren zwei Wochen erneuter Anruf von mir. Der Kostenvoranschlag wäre ja wohl übertrieben. Sie würden einen Gutachter schicken. nach weiterer Woche hatte der sich nicht gemeldet. erneuter Anruf. Gutachter kam nach einer weiteren Woche, und dessen Gutachten fiel sogar höher aus, als der Kostenvoranschlag der Werkstatt. Freigabe erfolgte nach erneutem Anruf. Reparatur erfolgt, Rechnung eingereicht, auch die des Kostenvoranschlages. Leihwagenersatz mit angefordert, und Kostenpauschale für meine Zeit zur Regulierung des Schadens. Rechnung Werkstatt die unter Gutachter lag, reduziert um 120 Euro, Kostenvoranschlag Gebühr nicht bezahlt, Kostenersatz für mich nicht übernommen. FAX zu Händen des Vorstandes, Klageandrohung, darauf hin, ohne Anerkennung einer Rechtspflicht Übernahme der Kosten. Toller Laden, wünsche keinem von denen der Geschädigte zu sein !

  • H. Faist

    Hallo zusammen.
    Also bin seit Jahren mit all meinen Versicherungen bei der HUK und kann das nicht Bestätigen. Sind voll zufrieden. Ich hatte als Unfallgeschädigter einen Unfall mit einer Namhaften Versicherung aus Köln. Eine Katastrophe nur durch das Einschalten eines Anwaltes bekommen ich mein Geld wollen da und da abziehen. Aber wie gesagt meine Erfahrung

  • Stefan

    Ich arbeite nicht bei der HUK oder irgendeinem Partner der HUK…

  • Arnold

    Ich kann die üblen Regulierungspraktiken der HUK nur bestätigen. Zweimal HUK-Geschädigter, zweimal Ärger. Einmal dauerte die Regulierung fast ein Jahr, zum Schluss wollte sich die HUK noch weigern, die gesetzlich vorgeschriebenen Verugszinsen zu bezahlen. Beim zweiten Mal wurden zu Unrecht die Arztrechnungen nicht bezahlt.
    Man kann auch mal drüber nachdenken, wieso die HUK mit dem Fachhandel (Versicherungsmakler und Versicherungsmehrfachagenturen) nicht zusammenarbeitet. Fürchtet man da die Kontrolle durch unabhängige Händler?

  • Oliver

    Ich kann diese Praktiken der HUK nur bestätigen.
    Das macht sie nicht nur bei Autounfällen, sondern auch bei Hausratsschäden.
    Ich habe daraus meine Lehren gezogen und werde bei jedem Unfall mit HUK Versicherten die Polizei rufen. Der NAchteil für den Versicherten ist halt leider, dass der Versicherte eine Owi + Punkte bekommt.

  • Martin N. Annen

    Ich sehe (auch aus konkreter eigener Anschauung in zwei Fällen) wie aus einem mikroskopisch kleinen Schaden, den kaum ein vernünfitger Mensch als solchen überhaut wahrnähme oder gar reparieren ließe, eine mit Hilfe von Rechtsanwalt, Gutachter und Werkstatt am Ende vergleichsweise riesige Versicherungssumme wird:
    die drei Letztgenannten verdienen in unheiliger Allianz ohne Absprache einen Haufen Geld, der eigentlich Geschädigte hat mangels großem Schaden eigentlich nichts davon aber die Versichtertengemeinschaft finanziert den Gewinn der vorgenannten drei Gruppen über ständig steigende Beiträge!
    Da freue ich mich doch, wenn meine Versicherung (es ist die HUK seit mehr als 30 Jahren) nicht kampflos diese juristisch gestützte Selbstbedienungsmentalität akzeptiert. Dass dabei auch im Einzelfall einmal wegen Klagen der Vorgenannten ein Urteil gegen die HUK ausfällt, ist verständlich, sagt aber nichts darüber aus, in wievielen Tausend anderer Fälle die Kürzungen wegen des immer noch reichlichen Gewinns klaglos akzeptiert werden!
    Wenn alle Versicherungen diesem Wildwuchs ernsthafter entgegen träten, kämen auch alle Versicherten mit niedrigeren Prämien aus, allerdings müssten dafür die genannten Branchen den Gürtel etwas enger schnallen.
    Damit sei nicht der ernsthaften und echt Kosten deckenden Erstattung bei wirklichen Schäden insbesondere, wenn es um Menschen geht, widersprochen. Im Gegenteil könnten die Regulierungen für oft tragische Personenschäden dann eher besser werden.
    Also: HUK, weiter so!

  • RA Schleyer

    Lieber Martin,

    danke für deinen Beitrag.
    1. Dein Beitrag geht am Thema vorbei.
    2. Dein Beitrag ist subjektiv und falsch.
    3. Sei so freundlich und nenne uns nur ein konkretes Beispiel, bei dem die „Allianz der bösen Anwälte, Gutachter und Werkstätten“ viel Geld verdient haben, ohne dass der Unfallgeschädigte etwas davon hatte. Das ist in mehrfacher Hinsicht „Schwachsinn“.

    Solltest Du ein konkretes Beispiel nennen, dann bitte mit entsprechenden Nachweisen. Danke und viele Grüße an deine HUK.

    Mit freundlichen Grüßen
    Schleyer
    Rechtsanwalt

  • Richard

    Kann Andreas und Sasha irgendwie nur zustimmen :D

    Aber es ist ja normal das auf Blogs oder in Foren dann Versicherungsleute auf die Tränendrüse drücken. Ich selbst habe noch keine wirklich überzogene Gutachterrechnung gesehen, die meisten halten sich an die BVSK Liste. Aber auch dort wird dann gekürzt wie der Teufel.

    Was aber meiner Meinung, gerade für den Geschädigten, interessanter wäre: Kürzungen an Wertminderung, Wiederbeschaffungswert sowie dem Hochtreiben des Restwertes. Es wird ja auch immer mehr direkt am Geschädigten gespart und versucht einen Totalschaden zu erzielen, es wird verschwiegen, dass der Kunde bis 130% des WBW reparieren kann oder extra über diese Grenze gegangen.

    Ein Gutachter selbst weis sich zu meist gegen solche Kürzungen zu schützen, aber die Kunden brauchen dann meist die Hilfe und nicht jeder ruft dann noch mal seinen Gutachter an und fragt nach Rat.

    Ach und zuletzt natürlich die Anmerkung, dass es natürlich nicht nur die HUK betrifft, welche kürzt. Es sind schlichtweg alle Versicherungen, wobei derzeit bei mir die HUK eher gemäßigt auftritt. Da gibt es deutlich schlimmere Versicherungen, welche nicht einmal Fotokosten einsehen und kürzen.

    Aber trotzdem ein super Beitrag zu dem Thema, vielen Dank dafür!
    R. Päperer
    Kfz Sachverständiger

  • RA Schleyer

    Hallo Herr Päperer,

    vielen Dank für Ihren ehrlichen und konstruktiven Beitrag!

    Über die anderen Rechtsprobleme haben wir auf dieser Seite auch berichtet!

    Viele Grüße aus Berlin
    RA Schleyer

  • Karl Heinz Sutter

    In meinen Augen ist diese Versicherung der letzte abzocker Laden! Ich selber selbständiger Lackierer habe viele Jahre für diesen Verein gearbeitet! Für ein Apfel und ein Ei gearbeitet! Viel Arbeit wenig Geld sage ich nur dazu! Jährlich neue Gespräche und Stundensatz Kürzungen, da mal ein Euro weniger pro Stunde da mal 2 Euro weniger in der Stunde! Jedes Jahr das gleiche! Ich Arbeite um Geld zu verdienen und nicht damit ich Arbeit habe und Spaß an der Freud! Systematische Vernichtung der Autobranche!

  • Kirsten

    Kann ich nur bestätigen. Unser Auto war von einem ausländischen Lkw beschädigt worden, die Huk war Regulierer. Dies war zwei Tage vor Weihnachten. Nach mehrfachen Anrufen und Einschaltung eines Anwalts erhielten wir Ende Januar endlich die Reparaturfreigabe. Von den Gutachterkosten wurden nur 90 € gekürzt. Von den 2.500 € Leihwagenkosten, die mittlerweile aufgelaufen waren, wurden nur 400 € für die Reparaturtage anerkannt. Dank der netten Richterin mussten wir diese selbst tragen. Wir hätten in Vorleistung gehen sollen, anstatt auf Reparaturfreigabe zu warten.

  • Niklas

    Leider auch nur schlechte Erfahrungen gemacht… Mann fährt mir Rückwärts in die Beifahrertür. Kostenpunkte ca 2800€ da Hochwertiges Fahrzeug. Huk angerufen wollte den Schaden melden“Das kann nur der Versicherungsnehmer“. Nach ca 2 Wochen mal die erste Info. Bitte Kostenvoranschlag und Fotos einreichen… gesagt getan…. die Zeit verging nur von der HUK kam nichts. Nach 3 Wochen angerufen… „Ein Schreiben zur Entschädigung wäre schon längst an mich gegangen“… 10 Tage später war dieses dann auch da. Entschädigung ca. 1500€! Sofort angerufen „Die Mehrwehrtsteuer wird noch mit gezahlt steht aber nicht drauf! Warum? Sie sind doch Vorsteuerberechtigt. Nein bin ich nicht! Achso dann schicken wir ein neues.“ Dauerte dann ca. 3 Wochen. Dann mit Mwst da. Leihwagen nicht mit berechnet und Restwert für die Tür abgezogen…immernoch. Das ganze zog sich dann ca 3 Monate so weiter bis endlich bezahlt wurde.
    Einen Vollkaskoschaden will ich bei denen nicht haben!

  • Florian R. aus P.

    Hallo, ein interessantes Thema, ich habe lange für eine große deutsche Versicherung gearbeitet und nein es war nicht die huk. Im Kfz Geschäft aber die zweitgrößte . Meinepersöhnliche Erfahrung mit Kunden von mir die geschädigte waren von Kunden der huk sind meist ähnliche wie genannt, aber ich hatte ab und an auch mal positive Erfahrung. Alles Immer nur schlechtreden wäre übertrieben. In geschätzten 5-10 Prozent ist es auch mal gut gelaufen. Aber einer meiner Vorredner hat nicht ganz unrecht. Unzählige Male musste ich erleben wie aus einem kleinen lackschaden, der von jedem guten Lackierer für 200-300€ Plus Steuer rausgeschliffen, nachgespachtelt und nachlackiert hätte werden können.ein wirkliches Interesse die schadenkosten so gering wie möglich zu halten hat aber in Wirklichkeit niemand. Wenn es dem Geschädigten selbst passiert wäre, würde er wahrscheinlich den Kratzer nicht reparieren lassen. Wenn aber der Gutachter eingeschaltet wird oder die Werkstatt heißt es meist gleich neuer Kotflügel neu lackieren etc. und Ruckzuck sind mal 1000-2000€ Fällig. Dann kommen noch sachverständigen Kosten von 3, 4 oder 500 € und gegebenenfalls noch Rechtsanwaltskosten in ähnlicher Höhe. Und so entsteht aus einem kleinen Schaden der vielleicht für 300 € hätte repariert werden können einen Schaden mit 3000 €. Dass er achte ich auch wie der Vorredner als ein Problem unserer Gesellschaft, dass die Schaden Kosten leider immer steigen. Selbstverständlich legen die Versicherungen diese steigenden Kosten wieder auf die Kunden um was zu großen Unmut führt wenn die Versicherungen teurer werden. Dann kommt am Jahresende wieder Check 24 und Co. und huk etc. und die guten namhaften Versicherer müssen wieder kämpfen um ihren Kundenstamm nicht an die billig Versicherer zu verlieren. Ich finde es Grundprinzipiell schon gut wenn Kontrollprogramme überhöhte Kosten kürzen. Hatte schon Rechnungen gesehen wo ich echt vom Glauben abgefallen bin, aber so krass wie es die huk macht, das stimmt, ist es schon übertrieben. Und wenn nur ein Bruchteil klagt und kämpft, gewinnt die huk unterm Strich trotzdem an den vielen Geschädigten die es sich gefallen lassen. So ist nunmal das Spiel.

  • Jean

    Nun, es drängt sich einem schon ein gewisser Verdacht auf, beim einen oder anderen Kommentar, wobei diese auch schon entsprechend entlarvend kommentiert wurden.

    Zur Sache: Ich bin immer wieder überrascht, welche erschreckenden Praktiken es von Versicherern zu erfahren gibt. Die Intention des Seitenbetreibers ändert an deren Bewertung nichts. ;) Meine Bewertung mag daran liegen, dass ich ein Freund des Anwaltseinsatzes bin.

    Ich kann aus der Praxis sprechen, war ich denn nicht nur bereits mehrfach Unfallpartei (und das auf beiden Seiten), sondern auch der in die „unheilige Allianz“ zusätzlich eingebundene Versicherungsmakler/Versicherungsvermittler des Vertrauens.

    Ja, viele Versicherer – ich möchte hier, weil ich es nicht kann, keinen hervorheben – versuchen zu Unrecht, sich vor ihrer Leistungspflicht zu drücken. Die dabei verwendeten Methoden kann man rundherum als streckenweise „unfein“ bezeichnen. Traurig, wenn dann hier jemand – nur als ein Beispiel für viele – sich daran überhaupt nicht stört; sieht er sich doch erst einmal in der Rolle des Kunden mit niedrigen Beiträgen. Der Zweck seiner niedrigen Kosten heilige quasi die Mittel. Menschlich eher bescheiden.

    Persönlich kann ich davon abgesehen jedem nur raten, sich durch einen Anwalt beraten zu lassen, denn in allen (!) mir bekannten Fällen war dieser notwendig, um schlicht zu seinem Recht zu kommen. Als geschädigte Partei durfte ich mich auch über die Praxis der Herren und Damen „Kollegen“ auf Seite der Versicherer freuen, den Gegner am Telefon oder im Schriftverkehr über den Tisch ziehen zu wollen. Und hier geht es nicht um überzogene Forderungen. Hier wollte die Versicherung schlicht weniger zahlen, als sie musste. Und das sie musste, das lernten sie dann auf die schmerzhafte Art. Nur selten half in Gesprächen der dezente Hinweis auf meinen Beruf.

    Ein Beispiel: Mein Auto wurde durch eine Dame in deren SUV beim Ausparken gerammt und beschädigt. Frage der Versicherung der Unfallverursacherin: „Und ihr Auto war ordnungsgemäß geparkt?“ – Mein Anwalt und ich lachten beide, als ich es ihm erzählte.
    Es sei gesagt, dass es nicht die HUK war. Und dem nicht-kundigen Leser sei gesagt, dass die Art wie mein Auto geparkt war, NICHTS zur Sache tat.

    Generell ist es doch ein Übel unserer Gesellschaft, dass nicht nur alles billig und billiger werden oder sein soll, sondern auch jede Leistung umsonst erbracht werden soll. Der Kunde tut gut daran, nicht nur auf den Preis zu blicken und auch Faktoren wie Schadensabwicklung und Kundenrezensionen zu berücksichtigen. Auch die Hilfe durch einen kundigen Dritten ist oft von Vorteil, weiß er doch um solche Faktoren und kann auch ein Vergleichsportal/Vergleichssoftware und deren Ergebnisse dem Kundenbedarf angemessen aufschlüsseln und erklären.

    Was ist die Realität? Der Kunde vergleicht entweder überhaupt nicht oder nutzt eine Internetplattform. Nur fehlt es hier am Knowhow des Fachmanns. Oder er nimmt den Anbieter, der – wie doch jeder weiß – günstig sei.
    Nun, ich bin nicht bei der HUK und war es noch nie, weder als Mitarbeiter, Partner, noch als Kunde. Sie ist oft erstaunlich günstig. Die Leistungen auf dem Papier bieten keinen großen Raum zur Kritik.
    Neben den Umständen, die im Artikel Thema waren, möchte ich an der HUK wie an anderen kritisieren, dass sie sich der freien Vermittlung verschließen. Ich kennen keinen Grund aus Sicht des Kunden/Verbrauchers, der dafür spricht.

    MfG Jean

  • RA Schleyer

    Hallo Jean,

    danke für deinen ehrlichen und konstruktiven Beitrag. Ganz großes Kino!

    Viele Grüße aus Berlin
    Schleyer
    Rechtsanwalt

  • Tobias Bott

    Hallo zusammen, nachdem ich hier nur schlechtes über die huk höre, muss ich doch mal was positives sagen.
    Ich selbst arbeite in einer Bank und wir vertreiben die Versicherungen unseres Verbundpartners und trotz Mitarbeitertabatt is die huk günstiger bei mehr Leistungen.
    Ich hatte die letzten drei Jahre eine wirkliche Pechsträhne und musste 2x Kfz Versicherung, 1x Hausrat, 2x Gebäudeversicherung, 1x Wohnungsschutzbrief und 1x Rechtsschutz in Anspruch nehmen.
    Was soll ich sagen, ich habe in keinem Fall auch nur das geringste Problem gehabt. Im Gegenteil, es wurden auch 2 Schäden aus Kulanz übernommen zu deren Regelungen die HUK nicht verpflichtet war.
    Trotz der vielen Schäden der letzten Jahre, keine Kündigung und keine beitragserhöhung aufgrund der Schäden.
    Mein Kollege hatte bei seiner Gebäudeversicherung ( nicht huk) eine Anfrage zur Schadenregulierung gestellt und gleich einen Risikoaufschlag bekommen, ein anderer wurde nach 2 Unfällen gekündigt.

    Also so schlecht finde ich die huk nicht.

  • Martin Scheibenbogen

    Leider erlebe ich gerade das Musterbeispiel Parkplatzrempler /HUK Coburg:

    Die HUK schickte mich in eine Werkstatt zum Kostenvoranschlag (bin ansonsten auch grade bei dieser)
    Ich wollte den Schaden ausbezahlt haben, wobei mir mitgeteilt wurde es werde dann MwSt. abgezogen also Nettobetrag Kostenvoranschlag ausbezahlt
    (Überbringungskosten wurden nicht berechnet)!
    Bestätigung keine weiteren Abzüge (Werkstatt und HUK mündlich/tel.)
    Ich lies mir von der Werkstatt auch gleich ein Exemplar des Kostenvoranschlags zukommen!
    Kostenvoranschlag von der HUK-Coburg (angeblich so von der Werkstatt bekommen) in einer ganz anderen Aufmachung mit ganz anderen niedrigeren Teilepreisen!?!
    Angeblich wurden 15% auf die UPE des Herstellers seitens Werkstatt aufgeschlagen!
    Die Werkstatt die mit der HUK zusammen arbeitet!?!
    Auf Nachfragen verneinte die Werkstatt dies, bei der HUK sei dies gängige Praxis und nur anwaltlich zu regeln!
    Hätte ich kein Exemplar der Werkstatt angefordert wäre es nicht aufgefallen!

  • Hilmar Stolpe

    Als Versicherungsmakler habe ich leider mit der HUK-Coburg auch keine besseren Erfahrungen machen können. Problematisch ist aus meiner Sicht allerdings auch die DEVK, da nehmen sich diese beiden Versicherer nicht viel. Aktuell klage ich in einem Fall seit 2013, es ist erstaunlich, was sich dieser Versicherer alles so einfallen lässt…

    Generell möchte ich aber eine schnelle und unkomplizierte Regulierung der meisten Versicherer betonen.

  • Redaktion

    Lieber Herr Stolpe,

    vielen Dank für Ihren ehrlichen und konstruktiven Beitrag, Über die Methoden der DEVK hatten wir bereits berichtet, siehe hier:

    http://unfall-lexikon.de/unfallregulierung/

    Viele Grüße

  • Edgar Bastuck

    Ich möchte mein Beitrag unter das Thema „Es gibt Gute und Böse“ stellen. Die Aktivitäten der Versicherer, den Schaden zu drücken, ist wohl allgemein bekannt. Ein Gutachter, der für den Versicherer arbeitet, der wird gezwungen sein, den Schaden zu drücken. Nicht korrekt. Aber es gibt auch eine andere Seite. Eine Vernetzung zwischen Gutachtern und Reparaturwerkstätten (ich kenne so einen klassischen Fall, möchte hier aber meine Informationen für mich behalten, weil diese ggfls. noch in ein Strafverfahren wegen Betrugs münden). Nutznießer in solchen Fällen sind die Werkstätten (bekommen mehr Geld) und die Gutachter (bekommen mehr Aufträge und somit auch mehr Geld). Profitieren kann der geschädigte Fahrzeugbesitzer wohl nur in Form von Leistungen, die ihm nicht zustehen (es wird was anderes mit gemacht). Worauf ich hinaus will, ist die Empfehlung, einen neutralen Gutachter hinzu zu ziehen. Dann wird auch ein Rechtsstreit in der Regel positiv ausgehen. Ich kenne im Saarland Sachverständige, die dem gerecht werden (mache aber keine Schleichwerbung), die bei Gericht hohes Ansehen genießen (auch durch Unfallgutachten, bei denen es darum ging, die Schuldfrage zu klären). Leider werden die weniger beauftragt (weil sie nicht im Sinne einer Partei positiv auf die Schadenshöhe reagieren, sondern eine SACHGERECHTE Berechnung anstellen. Allein daran sieht man schon, dass das System krankt. Jeder verspricht sich einen Vorteil. Deshalb würde ich nicht nur die Versicherung prügeln, sondern auch die eine oder andere Reparaturwerkstatt. In einem weiteren Punkt ist es meines Erachtens einfacher, eine klare Vorstellung zu haben: Fast jeder, der Erfahrungen mit einer Versicherung gemacht hat, der hat sich richtig geärgert. Ich auch. Aber man lernt dazu. Deshalb meine Empfehlung: Gar nicht erst was selbst mit der Versicherung regeln wollen. Lieber gleich zu einem Anwalt!
    Ich merke aber nochmals kritisch an: nicht mit Steinen auf andere werfen, wenn man selbst im Glashaus sitzt. Ich empfehle deshalb neutrale Gutachter. Und nicht die nehmen, die die Werkstatt oder die Versicherung empfiehlt.

  • Gordon

    Schon erstaunlich, dass just zum Zeitpunkt der großen Wechselhysterie ein solcher Beitrag veröffentlicht wird. Aber lassen wir das.

    Ich habe leider in meinem Leben schon oft mit den verschiedensten Versicherungen als Geschädigter zu tun gehabt und KEINE hat bisher ohne Probleme reguliert. Die o.g. Versicherung kann man meiner Meinung nach durch jeden anderen Namen ersetzen. Warum hier Bashing gegen die HUK veranstaltet wird, wird nicht erklärt.

    Ich bin kein Mitarbeiter der o.g. oder irgendeiner anderen Versicherung (gottseidank) und auch nicht in irgendeiner Weise verbandelt, außer, dass ich natürlich verschiedentlich versichert bin.

    Was mich nur erschreckt, ist dieses offene Bashing gegen eine namentlich genannte Versicherung, obwohl der Herr Anwalt eigentlich auch die Erfahrung gemacht haben müsste, dass alle Versicherungen mit dem gleichen Wasser kochen.

    Eins kann ich sicherlich unterschreiben: Als Geschädigter IMMER einen Anwalt nehmen. Erstens will diese Berufsgruppe auch leben und zweitens sind Versicherungen dazu da, um Geld zu verdienen und nicht, um welches auszuzahlen. Also ist es deren Pflicht um Eurer Einlagen willen, sich gegen jeden Anspruch, sei noch so berechtigt, zu wehren.

  • RA Schleyer

    Lieber Gordon,

    Danke für deinen Kommentar. Zeitlich reiner Zufall. Aber über die anderen Versicherungen werden wir auch noch berichten!
    Viele Grüße
    Schleyer

  • Frank uhlig

    Also mir wurde an 27 Aug meine harley davidson vor der Tür geklaut und zur gleichen Zeit 2 Türen daneben eine bmw 1200 der hat sein Geld von der axer Bekommen ich streite schon seit dem mit der huk bis heute obwohl sie lückenlos alle Unterlagen bekommen haben selbst die aus USA die sie nix angehen und trotz allem weigern die sich zu zahlen nun werde ich klagen müssen und dann die ihre Werbung im TV sie bringen noch Kaffee mit da kommt mir das Kotzen nie wieder huk werde auch allen da von abraten zu diesen Haufen zu gehen
    Mfg Frank

  • Redaktion

    Hallo Frank,

    vielen Dank für deinen ehrlichen und konstruktiven Beitrag.

    Viel Erfolg und viele Grüße aus Berlin

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